Der Tropfkopf wird anhand seiner Energiedissipationseigenschaften in drei Grundtypen unterteilt: (1) Langrohr-Tropfkopf: Der Rohrdurchmesser beträgt in der Regel weniger als 1,0 mm, die Länge 50–60 cm oder mehr. Der Wasserfluss überwindet dabei die Seitenwandreibung und führt zu Energiedissipation. (2) Düsen-Tropfkopf: Dieser wird üblicherweise auf ein Kapillarrohr aufgesetzt. Ein- und Auslassdurchmesser sind sehr klein, und in der Mitte befindet sich ein großer Hohlraum. Das unter Druck stehende Wasser diffundiert, kontrahiert oder rotiert, um die verbleibende Energie zu verbrauchen. (3) Mikroporöse Kapillare: Es gibt einwandige und doppelwandige Rohre. Bei einwandigen Rohren erfolgt die Tropfbewässerung durch Mikrolöcher in der Rohrwand. Doppelwandige Rohre bestehen aus zwei Wandschichten. Das Wasser tritt von der Hauptwand durch die Auslassöffnung in den Hilfshohlraum aus und sickert dann durch die Öffnung an der Hilfswand. Die Anzahl der Öffnungen an der Hilfswand entspricht der Anzahl der Öffnungen an der Hauptwand um das 5- bis 10-Fache. Es handelt sich hierbei um eine spezielle Form von Kapillarrohr, das sowohl der Wasserzufuhr als auch dem Wasserabfluss dient. Es besteht größtenteils aus Kunststoff. Aufgrund der geringen Größe der Auslassöffnung verstopft es leicht.
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