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Prinzip der Kippdüse

Prinzip der Kippdüse 1

Die Düse oberhalb der Kipphebelwelle ist mit einer Ablenkplatte (Leitblech) und einer Führungsplatte ausgestattet. Beim Sprühen des Wassers aus der Düse trifft die Ablenkplatte auf die Führungsplatte, wodurch der Kipphebelarm eine tangentiale Bewegungskraft um einen bestimmten Winkel erzeugt. Anschließend kehrt er unter der Wirkung der Torsionsfeder zurück und trifft auf die Düse, wodurch diese sich erneut um einen Winkel dreht. Dieser Vorgang wiederholt sich, sodass die Düse eine vollständige Umdrehung vollführt. Ist die Düse mit einer Begrenzungsvorrichtung und einem Umkehrmechanismus ausgestattet, kann nach einer Drehung um einen bestimmten Winkel die Drehrichtung umgekehrt werden, um eine Fächerbewässerung zu ermöglichen. Geeignet für stationäre Mitteldruck-Bewässerungssysteme. Vertikale Pendelregnerköpfe nutzen die Reaktionskraft, die beim Auftreffen des Wassers auf die Ablenkplatte am vorderen Ende des vertikalen Pendelarms entsteht, um den Regnerkopf intermittierend zu drehen. Der Pendelarm wird durch das Gegengewicht an seinem hinteren Ende in Rotation versetzt. Nach Erreichen eines bestimmten Drehwinkels der Düse wird diese mittels Jochrolle und Begrenzer über die Antriebsstange vor den Umkehrarm geschoben und gezogen. Dadurch wird der Düsenstrahl ein- bzw. ausgekoppelt und die Düse zu einer schnellen Umkehrung gezwungen. Diese Düse zeichnet sich durch ausgeglichene Kräfte, zuverlässigen Arbeitsausgleich, große Reichweite und einen weiten Durchflussregelbereich aus und findet daher zunehmend Anwendung. Allerdings sind höhere Drücke und eine komplexere Konstruktion erforderlich.

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